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Die Zukunftsforschung befasst sich vorrangig mit brennenden Gegenwartsproblemen. Doch auch ein spekulativer Blick in die ferne Zukunft gestattet Erkenntnisse. Welche prinzipiellen Entwicklungspfade, biologisch-evolutionär, technologisch, gesellschaftlich, sind für die Menschheit vorstellbar? Wo lauern existenzielle Gefahren? Was sagt uns das „Schweigen des Universums“, die Abwesenheit außerirdischer Superzivilisationen, über unsere eigene Zukunft? - Mit diesen Fragen hat sich K. Steinmüller in seinem Vortrag „The Very Long View – Futurologie vom anderen Ende der Zeitskala“ auf dem Future Slam 2016 des Instituts Futur der Freien Universität Berlin während der Langen Nacht der Wissenschaft am 11. Juni 2016 befasst.

Inspirationen erhielt K. Steinmüller dabei u. a. von dem britischen Philosophen und SF-Autor Olaf Stapledon (1886-1950), der vor allem durch seine fiktive Geschichte der künftigen Menschheiten „Last and First Men“ (1930) - viele Millionen Jahre in die Zukunft - bekannt geworden ist.Neulich (Oktober 2017) erschien ein längerer Artikel Steinmüllers über Stapledons kosmische Philosophie unter dem Titel „Interplanetary Man“ in dem von Dieter B. Herrmann und Christian Gritzner herausgegebenen Band „Beiträge zur Geschichte der Raumfahrt. Ausgewählte Vorträge der Raumfahrthistorischen Kolloquien 1986-2015“. Da es der trafo Wissenschaftsverlag trotz korrektem Umbruch geschafft hat, in der Druckfassung sämtliche 24 Fußnoten und mit ihnen die Quellenangaben zu unterdrücken, wird hier die vollständige Fassung des Artikels wiedergegeben.


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